Interessen - Berufung

Die „beste Krankheit“ ist jene, die man nicht bekommt

    
 

Die Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen. Das ist mehr als ein schlauer Spruch, mehr als weise Worte. Wer schon einmal am eigenen Leib oder innerhalb der Familie zu spüren bekommen hat, wie sehr ernsthafte Krankheiten unser Leben und unsere Freunde am Leben beeinträchtigen können, kennt die Sehnsucht nach unbeschwertem Gesundsein. Doch ewige Vitalität ist kein Geschenk, das man unwiderruflich in die Wiege gelegt bekommt. Man muss etwas dafür tun. Einige treiben Sport, andere achten auf gesunde Ernährung. Dritte versuchen, dem täglichen Stress Einhalt zu gebieten, und wieder andere schlucken jeden Tag eine Ration bunter Vitaminpillen.

Rund 30 Milliarden Mark geben die Deutschen pro Jahr für derartige Präparate aus und viele wissen überhaupt nicht, welcher Inhaltstoff überhaupt was in ihrem Körper bewirkt. Der Präventologe wird dazu beitragen, dass Menschen kompetente Beratung aus einer Hand bekommen, wenn es um die Vorsorge und die Erhaltung der Gesundheit geht. Vorbeugung lautet das Schlüsselwort.

    
 

Ernährung, Bewegung, dem Leben förderliches Denken: Diese drei Bereiche sind Grundpfeiler der präventologischen Arbeit. Bereichsübergreifende Beratung bei Arztbesuchen, in Apotheken, in Fitness- und Wellnessbereich leisten Präventologen nach individueller Bedürfnissen.
Im Gespräch mit Ratsuchenden wird der Präventologe anhand der gesundheitlichen Vorgeschichte und dem „Ist-Zustand“ ein ganz persönliches Profil erstellen und ihn beraten, welche Form der Ernährung und welche Arten der Bewegung beispielsweise förderlich sein können.

Auch die Ergründung des Denkens spielt eine große Rolle. Viele Menschen werden durch ihr Denken krank. Mobbing, der Verlust der Arbeit oder eine Krise in der Familie können dazu führen, dass Menschen ein seelisches Tief geraten und keine Energie mehr finden, um ihre Probleme aus eigener Kraft zu lösen. Psychosoziale Krankheiten, wie sie genannt werden, sind oftmals die Folge und sehr häufig Auslöser für die Schwächung des Immunsystems.

Das Wissen darum, sich selbst aktiv an der Erhaltung der eigenen Gesundheit beteiligen zu müssen, ist bereits in unseren Köpfen. Natürlich wird der Präventologe die Arbeit von Ärzten und Therapeuten nicht ersetzen und Kranke behandeln.

Warum Prävention?

    
 

Es gibt kaum ein Anliegen, das so wichtig ist, wie die Gesundheit. Allmählich beginnt in der Gesundheitspolitik ein Umdenken: Hatte bislang die Heilung von Krankheiten Priorität, so setzt die Gesellschaft jetzt verstärkt auf die Bewahrung der Gesundheit. Denn Gesundbleiben ist besser als Kranksein.

Niemals zuvor war die Bevölkerung bereit, so viel Geld für die Gesundheit auszugeben, niemals zuvor war das Angebot auf dem Gesundheitsmarkt so groß, niemals zuvor wurde so viel über Gesundheit geforscht.

Doch um wirksame Aufklärung zu leisten, wie der Einzelne seine Gesundheit nachhaltig schützen kann, wie er Ernährung, Bewegung und Denken gesundheitsfördernd in Einklang bringen kann, gibt es bislang viel zu wenige engagierte Menschen, die gezielt Rat und Hilfe geben können.

  • Essen ist die stärkste Droge der Natur. Es beeinflusst die Klangfarbe der Gedanken, Stimmung, die innere Dynamik und Kreativität. Mit dem richtigen Essen wird die Leistungskraft optimiert, die Gesundheit bewahrt und vor allem: das Altern verzögert. Leben genießen so lange es geht.

  • Bewegung, ohne leben wir nicht gesund. Und dennoch ist Bewegung nur ein Baustein der Prävention. Im Fitness-Center könnte der Präventologe schon bald umfassend beraten.

  • Denken: Wer ein Ziel mit dem Willen zum Erfolg in Angriff nimmt, ist auf dem richtigen Weg. Doch oft erkennt man nicht wo die eigenen Stärken liegen.

  • Lernen: Gesundheitsbewusstsein kann man lernen. Wer schon als Kind mit einer im wahrsten Sinne des Wortes „gesunden“ Einstellung aufwächst, hat es als Erwachsener leichter, vernünftig zu leben.